Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd

Pferde werden vom Menschen seit ihrer Domestizierung kulturübergreifend für ihre Stärke, Ausdauer, Kraft und Schönheit bewundert. In verantwortungsvollen Händen zeichnen sich Pferde zudem durch ein freundliches Wesen und ein hochsensibles Verhalten aus - sie ordnen sich trotz ihrer Kraft dem Menschen unter und fordern dabei Klarheit und Vertrauen. Diese Attribute machen das Pferd zu einem perfekten Partner im therapeutischen Bereich. In der Interaktion zwischen Therapeut, Klient und Therapiepferd reagiert das Tier unmittelbar auf die Menschen und spiegelt ihr Verhalten wider. Die Kommunikation erfolgt nonverbal und ohne Wertung. Dadurch kann der Therapeut mit Hilfe des vierbeinigen Partners die individuelle und soziale Reife von verhaltensauffälligen, lern- oder geistig behinderten oder psychisch kranken Menschen erfolgreich beeinflussen und fördern. 

 

Einzelstunde für Kinder / Jugendliche mit Behinderung (körperlich, geistig, psychisch)

 

Die intensive Zusammenarbeit von Therapeutin, Klient und Therapiepferd ist hier ausschlaggebend für den therapeutischen Erfolg. Der enge Kontakt zum Therapiepferd wird bereits beim Putzen und Führen hergestellt. Variabel einsetzbare Reiteinheiten in einem geschützten Rahmen und in enger Begleitung des Therapeuten fördern die Entwicklung des Klienten. 


Gruppenangebot für Kinder/Jugendliche mit leichter körperlicher oder geistigen Behinderung/Verhaltensauffälligkeit

 

Pferde spiegeln das Verhalten und die innere Haltung des Menschen wider. Darüber hinaus kennen sie keine Vorurteile und stellen keine Erwartungen an andere.  Die Interaktion der Klienten mit dem Therapiepferd und den Gruppenmitgliedern stärkt daher das Selbstvertrauen und schult den eigenen Ausdruck und die Selbst- und Fremdwahrnehmung. 


Gruppenangebot für Erwachsene mit geistiger Behinderung/ psychischer Erkrankung

 

Pferde spiegeln das Verhalten und die innere Haltung des Menschen wider. Darüber hinaus kennen sie keine Vorurteile und stellen keine Erwartungen an andere.  Die Interaktion der Klienten mit dem Therapiepferd und den Gruppenmitgliedern stärkt daher das Selbstvertrauen und schult den eigenen Ausdruck und die Selbst- und Fremdwahrnehmung. 


Vergangene Projekte

 

"Können Pferde sprechen?" - Integratives Herbstferienprojekt in Brenk

 

In den Herbstferien von Montag, 8. Oktober bis Mittwoch, 10. Oktober bietet Ane Masen, Büro für Jugendpflege und kommunale Gleichstellung der Verbandsgemeinde Brohltal, in Kooperation mit Leni Weber (Reittherapeutin IPTH, Heilerziehungspflegerin und Kindheitspädagogin) ein Herbstferienprojekt für Kinder an.

Das Team des LENIHOF´s und die Teilnehmer werden gemeinsam drei spannende Tag mit den Pferden des LENIHOF´s erleben. Dabei werden die Pferde und deren Bedürfnisse spielerisch kennen gelernt und die Teilnehmer machen einen gemeinsamen Ausritt. Die Sprache der Pferde und der Kinder steht dabei im Mittelpunkt und wird von den Fachkräften gefördert.

Die Kerninhalte des Projektes sind Kreativität, Spaß und Freude an der Bewegung, das Pferd mit allen Sinnen erleben, Gemeinschaft erfahren und Individualität zulassen.

 

Wer: Kinder im Alter von ca. 6 bis 12 Jahren

Wann: 08.10.18 bis 10.10.18, jeweils von 14 bis 17 Uhr

Wo: LENIHOF, Zissener Weg 3, 56651 Brenk

Kosten: 35,00€ (inkl. LENIHOF-Button, Bastelangebot und Arbeitsmappe)

Mitzubringen: Pausensnack, Getränke, wetterentsprechende Kleidung, festes Schuhwerk, Fahrrad- oder Reithelm

 

 

 

Kontakt:

LENIHOF

Inhaberin: Leni Weber

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Zissener Weg 3

56651 Brenk