Wichtig! Termine 2020

Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage konnte das Osterferienprojekt in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Brohltal nicht sattfinden.
Derzeit wird überlegt, ob und wie das Angebot in den Sommerferien stattfinden kann. Neue Informationen dazu werden wir so bald wie möglich bekannt geben.
Ebenso ist das Projekt mit der Lebenshilfe Ahrweiler auf Herbst verschoben worden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Reitplatzerneuerung in Brenk

Brenker Bürger waren es, die vor 30 Jahren einen Reitplatz für die Dorfgemeinschaft anlegten. Damals wurde Arbeit für die Ewigkeit geleistet, der Platz war all die Jahre in bestem Zustand und wurde rege genutzt. Auch ich bin dort mit meinen Schülerinnen, Schülern und Klienten oft zu Besuch, um mit Pferden zu arbeiten.

Doch mit der Zeit war der ein oder andere Balken morsch geworden und Stützpfeiler hatten sich verschoben. Zeit also für eine Runderneuerung der beliebten Anlage.

Am 12. und 13. September war es soweit. Und wieder waren es Brenker Bürger, diesmal mit Unterstützung des Teams vom Lenihof, die sich um diesen wundervollen Platz für Pferd und Mensch kümmerten.

Um 9:00 legten wir los, entfernten instabile Balken, bohrten neue Löcher für Pfähle und befreiten die Ränder von Unkraut. Jeder und jede packte an und hatte schnell eine Aufgabe gefunden: hämmern, pinseln, graben, sägen ... für alle war etwas dabei, sogar für die mithelfenden Kinder.

Schwere Arbeiten erforderten mitunter schweres Gerät, und so war es uns Vergnügen und Ehre zugleich, dass Traktoren und Arbeitsgeräte von den Brenkern gestellt wurden, die schon damals, bei der Errichtung des Reitplatzes mit dabei waren.

"In dreißig Jahren seit ihr die Alten und zeigt den Kindern, wie es geht", sagt der Brenker Pferdefreund Theo Heinze und schwingt sich wieder auf seinen Traktor, um die nächsten Pfosten herbeizuschaffen.

Pferde in Brenk sind eben ein echtes Generationenprojekt.

Juli & August auf dem LENIHOF

Unsere Pferde waren auch in diesem Jahr wieder für drei Wochen im Urlaub in Remagen. In dieser Zeit können die Therapiepferde sich von ihrer anstrengenden Tätigkeit erholen.

Ein großzügiges Gelände mit Wiese und Wald ermöglicht den Pferden viel Abwechslung und Bewegung. Der Transfer von Brenk nach Remagen findet in Form eines Wanderrittes statt, bei dem es in diesem Jahr eine erfreulich rege Beteiligung gab. So machten sich acht Pferde und 22 Menschen mit drei Hunden auf den Weg.

Dabei ging es von Brenk über Königsfeld und Ehlingen mit einer Durchquerung der Ahr bis nach Remagen.

Da ein Ritt von etwa 27 Kilometern viel Kraft kostet, bedanke ich mich herzlich bei allen, die uns mit einem tollen Picknick unterwegs gestärkt haben.

Teamsupervision & Fortbildung

Die Urlaubszeit haben wir erstmalig für eine Supervision bei Martin Gnielka genutzt. Hierbei haben wir uns noch vor Augen geführt, welche Stärken unser Team mit sich bringt. Jeder wurde sich in diesem kreativen Prozess noch einmal bewusst, welche Qualitäten er mitbringt, und wie er von den anderen Teammitgliedern profitieren kann. Davon ausgehend konnten wir gemeinsam die Vision vom LENIHOF weiter entwickeln.

Die Regionalgruppe Köln und Umgebung des Berufsverbandes PI (pferdegestützte Intervention) unter Leitung von Leni Weber hat eine Fortbildung zum Thema "Selbstmarketing für Reittherapeuten" bei Casy Dinsing besucht. Inhalte dieser interessanten Veranstaltung waren:

  • Kunden
  • Angebot
  • Akquise
  • Honorar
  • Selbfürsorge

Für Menschen, die im reittherapeutischen Bereich arbeiten, sind diese Fortbildungen notwendig, da solche Inhalte in unserer Ausbildung nicht oder nur sehr unzureichend vermittelt werden. Denn wie alle Selbstständigen haben auch wir Mitbewerber in einem finanziell schwierigen Markt. Schließlich werden unsere Honorare (noch) nicht durch Krankenkassen anerkannt, und so bleibt uns oft nichts anderes übrig, als andere Kostenträger von der Qualität unserer Arbeit zu überzeugen.

Umbau der Sattelkammer

Die Sattelkammer auf dem LENIHOF platzte vor dem Sommer aus allen Nähten. Neben Sätteln, Zaumzeug und Decken lagert in diesem Raum nämlich auch das Futter für unsere Pferde. Deshalb musste ein neues Ordnungskonzept her. Schnell war klar, dass das nicht ohne Umbaumaßnahmen umzusetzen war.

Also wurde an zwei Nachmittagen zuerst aussortiert und neu strukturiert. Nach dem Abbau einer Zwischenwand ist jetzt mehr Platz für Sättel, Ausrüstung und Futter - und wir können uns besser in der Kammer bewegen als vorher.

Einhornschatzsuche - Ein magisches Konzept für Kindergeburtstage

Kinder lieben Pferde, Kinder lieben Märchen und Kinder lieben Einhörner. All das gab es bei unserer ersten Einhornschatzsuche zu erleben. Sieben Kinder wurden von Oberelfe Leni empfangen und suchten mit ihr goldene Hufeisen und magische Steine. Um diese zu finden, galt es Rätsel zu lösen, eine Schatzkarte zu entziffern und Einhörner zu reiten.

Nach diesem aufregenden Ereignis konnten sich die Kinder am Reitplatz mit gegrillten Würstchen stärken. Haben Sie auch Interesse an einer Einhornschatzsuche? Dann schreiben Sie mir einfach!

Gemeinschaftssinn bei Mensch und Tier

Bis vor wenigen Tagen war der Heuboden auf dem Lenihof fast leer. Nur noch einige wenige Ballen stapelten sich in einer Ecke des großen Raumes. Die ideale Zeit, um hier oben auch wieder für Ordnung zu sorgen. Denn mit den warmen und trockenen Tagen des Junis zeichnete sich das Großereignis jedes Sommers immer deutlicher ab: die Heuernte.

 

Das ist immer eine spannende Zeit, in der viele Helfer aus Brenk und von außerhalb zusammenarbeiten, um innerhalb kurzer Zeit große Mengen Heu von den Wiesen auf die Scheunen zu bringen.

Dabei besteht die größte Kunst immer darin, den passenden Zeitpunkt abzuwarten. Denn nach dem Mähen muss das geschnittene Gras drei Tage auf den Wiesen trocknen und regelmäßig gewendet werden. Erst dann kann es zu ballen gepresst und transportiert werden.

Ist der große Tag dann endlich da, packen alle mit an. Meine Nachbarn Theo und Othmar helfen mit Traktoren, Ballenpressen und Hängern um das Stroh zum Lenihof zu bringen. Dort wartet schon eine ganze Schar von Helferinnen und Helfern um die hochbeladenen Wagen zu entladen und alle Ballen sicher auf dem Heuboden zu verstauen. Diese schwere Arbeit wird von Hand erledigt, und ich bin froh und dankbar, dass regelmäßig so viele Freunde und Helfer in diesen Tagen als Gemeinschaft mit anpacken.

Eine neue Gemeinschaft bildet sich auch bei den Pferden auf dem Lenihof aus, denn der Neuankömmling Cochise integriert sich von Tag zu Tag besser in die Herde. Nachdem wir den Wallach eine Zeit lang lediglich in Sichtweite der anderen Pferde, aber ohne direkten Kontakt zu ihnen an sein neues Zuhause gewöhnt hatten, stand Ende Juni der erste direkte Kontakt an. Schon in den Tagen zuvor durfte Cochise mit einzelnen Pferden auf der Winterweide grasen. Als dies gut klappte, wurden alle Pferde gemeinsam für kurze Zeit von der Sommerweide getrieben, um dort alle noch vorhandenen Trennzäune abzubauen.

Am Abend gab es dann für alle fleißigen Helfer des Tages Kuchen am Weidezaun und zum ersten Mal die ganze Herde aus acht Tieren zu beobachten.

Mittlerweile sind die Pferde auf die nächste Wiese umgezogen und freuen sich dort über frisches Gras.

Langsam wird es Sommer auf dem LENIHOF

Noch immer schränkt uns die Corona-Pandemie in vielen Lebensbereichen ein. Doch Pferde und Natur sind davon weitgehend unbeeindruckt. Manche Dinge laufen weiter, wie gewohnt. Schöne Ereignisse gesellen sich mal langsam, mal schnell dazu. Und manches wiederholt sich Jahr für Jahr und bietet Gründe zum Feiern. Doch der Reihe nach.

Traditionell steht in den Monaten ab Mai die Pflege der Weiden an. Mein Team und ich kontrollieren dabei alle Zäune auf Schäden, schneiden zugewachsene Bereiche frei und mähen das Gras unter den Elektrozäunen. Das ist unbedingt nötig, um auf den Litzen keinen Kurzschluss zu erzeugen, der die Batterien der Weidezaungeräte innerhalb kürzester Zeit leeren würde.

Auf der Winterweide haben Martin und Samuel sich um die Raufe gekümmert. Sie haben diesen wichtigen Platz wieder so hergerichtet, dass meine Pferde im nächsten Winter leichter an ihr Heu kommen und so noch besser fressen können.

Dieses Winterfutter, also Heu, wird auch in dieser Zeit eingefahren. Die ersten 18 Rundballen sind bereits in der Scheune. Noch viele mehr werden in den nächsten Tagen folgen. Ich bin froh und dankbar, dass ich in einem Dorf leben darf, wo alle sich bei dieser anstrengenden Arbeit nach Kräften unterstützen.

Heu werden wir im nächsten Winter tatsächlich mehr brauchen, da der LENIHOF einen neuen Bewohner bekommen hat.

Cochise lebt seit Ende Mai bei uns. Im Moment gewöhnen wir den Wallach und meine Herde aneinander. Die Tiere dürfen sich auf benachbarten Weideabschnitten schon sehen, sind aber noch voneinander getrennt. In den nächsten Wochen werden wir die Tiere nach und nach in unterschiedlichen Gruppierungen zusammen weiden lassen, bevor dann endlich alle acht Pferde miteinander über die Weiden toben dürfen.

Parallel dazu entsteht auf dem Hof eine neue Box, sodass Cochise auch im Winter einen guten Platz hat.

 

Unbeeindruckt von der aktuellen Gesundheitslage kehren die Mai-Geburtstage auf dem LENIHOF wieder. Meinen eigenen Geburtstag am 2. Mai konnte ich leider aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen nicht richtig feiern.

Dafür wurden Fijalar am 19. Mai und Cheyenne am 28. mit extra saftigen Geburtstagskarotten verwöhnt.

Eine willkommene Abwechslung nach all der Arbeit für Mensch und Tier war unser Wanderritt Ende Mai, bei dem wir diesmal an drei Tagen sternförmig vom LENIHOF aus geritten sind. Zielen waren hier unter anderem der Laacher See oder die Burg Olbrück.

 

Der Frühling ist da! Neues vom LENIHOF im März und April

Auch im Bereich der pferdegestützen Intervention konnte die Arbeit vielerorts aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr nicht fortgeführt werden. Wir Reittherapeutinnen und -therapeuten wurden dazu aufgefordert, uns beim Gesundheitsamt des Kreises über die Arbeitserlaubnis zu informieren. Nach entsprechender Rücksprache durfte ich die therapeutische Arbeit am LENIHOF im Eins-zu-Eins-Kontakt unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygienestandards weiter durchführen. Projekte mit mehreren Teilnehmern dürfen bis auf Weiteres nicht stattfinden.
Der Berufsverband PI hat folgende Dokumente zum Thema COVID 19 als Unterstützung für seine Mitglieder zu Verfügung gestellt:


Durch den Ausfall von Projekten und Gruppeneinheiten verzeichnet auch der LENIHOF leider finanzielle Einbußen. Die Kosten für die Versorgung der Pferde bleiben jedoch bestehen.
Cheyenne konnte trotz der eingeschränkten Arbeitsbedingungen ihren osteopathischen Termin wahrnehmen. Das ist besonders wichtig für Cheyenne, da ich sie häufig in der Therapie einsetze. Sie erfährt also viel körperliche Belastung durch das Tragen der Klienten auf ihrem Rücken. Die Behandlung hilft ihr, zusätzlich zu ihrem Training, körperlich ausgeglichen zu sein, Verspannungen zu lösen und beweglich zu bleiben.

In diesem Jahr ist es dem Team vom LENIHOF gelungen, in Hof und Garten so viele Blumen zu pflanzen wie nie zuvor. Dies ist vielen Klienten und Besuchern als besonders schön aufgefallen. Ich danke den ehrenamtlichen Helfern, die mich bei diesem Projekt unterstützt haben.

Unsere Nera lernt gerade eine neue Aufgabe kennen. Sie soll mit Geschirr und langen Leinen in Zukunft vom Boden aus gefahren werden und den Reitplatz mit einer Egge abschleppen. Das erste intensive Training hat Nera mit Bravour durchlaufen. Wenn Sie die nötige Routine erworben hat, kann sie mit mir in ihre neue Aufgabe voll einsteigen.

Hurra- Hurra- ein neuer Therapiegurt ist da!

Um den Klienten das bestmögliche Reitgefühl zu vermitteln, habe ich in einen Barefoot-Therapiegurt sowie ein Physio-Pad investiert. Beide Dinge wurden bereits in der Therapie erprobt und kommen bei den Pferden und Klienten gut an.

Termine 2020

In den Osterferien (16. & 17.04.2020, 14 - 17 Uhr) findet unterstützt durch die Verbandsgemeinde Brohltal und die Jugendpflegerin Frau Masen wieder ein erlebnispädagogisches Pferdeprojekt für Kinder statt.


In ebendieser Kooperation wird es auch in den Sommerferien vom 06. bis 08. Juli ein Projekt zum Thema Pferdesprache für Kinder geben.


Am 12. Juni ist von 10.30- 13.30 ein erlebnispädagogisches Projekt mit der Lebenshilfe Kreis Ahrweiler e.V. geplant.

 


Pferdegesundheit im Februar

Auch eine Art Pediküre
Auch eine Art Pediküre

Die letzte Februarwoche stand auf dem Lenihof ganz im Zeichen der Pferdegesundheit.

Zuerst war unser Hufschmied zu Gast, wenig später stattete der Pferdezahnarzt meinen Tieren seinen regelmäßigen Besuch ab.

 

Doch der Reihe nach.

 

Auch wenn all meine Pferde und die meiner Einstellerinnen aus Überzeugung unbeschlagen, also ohne Hufeisen unterwegs sind, gehört ein regelmäßiger Besuch des Hufschmieds einfach dazu. Denn anders, als der Name vermuten lässt, kümmern sich diese Experten nicht nur um das fachgerechte Anbringen von Hufeisen, sondern sind auf Spezialisten für die Pflege unbeschlagener Hufe.  Ich bin froh über die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum wohle der Pferde. Auf dem Foto ist Laurina zu sehen, wie ihre Hufe ausgeschnitten, das Horn also fachgerecht gestutzt und gefeilt wird. Das ist nötig, damit meine Therapiepferde jederzeit über die volle Trittsicherheit verfügen.

Laurinas Gebiss wird untersucht
Laurinas Gebiss wird untersucht

Doch nicht nur Huf-, sondern auch Zahnpflege ist für Pferde wichtig. Neben der routinemäßigen Kontrolle gehört auch die eigentliche Zahnbehandlung ab und an dazu.

Denn anders als bei Menschen schieben sich Pferdezähne jedes Jahr ein Stück weiter aus dem Kiefer. Für gewöhnlich schleifen sich die Zähne durch das Grasen von selbst wieder ab. Doch sollte das nicht genügen, muss der Zahnarzt nachhelfen.

Hierzu versetzt er den Tieren eine örtliche Betäubung und muss ihren Kopf fixieren. Nach einer gründlichen Kontrolle kann der Arzt in aller Ruhe die zu langen Zähne abschleifen.

Die nötigen Geräte bringt der Pferdezahnarzt in seiner mobilen Praxis gleich mit und baut sie auf dem Hof auf. Im Grunde sind alle Werkzeuge da, die auch ein Humanmediziner einsetzt - nur eben ein bisschen größer und passend für das Pferdegebiss.

 

Mobile Zahnarztpraxis auf dem Lenihof
Mobile Zahnarztpraxis auf dem Lenihof

Nach all den spannenden Erlebnissen waren meine Pferde vom plötzlichen Wintereinbruch am letzten Freitag sichtlich begeistert. Sie genossen den Schnee in vollen Zügen.


Januar 2020

 Die Pferde und Menschen vom LENIHOF sind gut in das neue Jahr gerutscht.

Am Sonntag den 12.01. fand die erste Teambesprechung am LENIHOf statt. Es wurden bei Döppekuchen, Apfelkompott und Schokopudding wichtige Themen für das Jahr 2020 besprochen.
Wir sprachen zum einen um die Pferdegesundheit, die dem Team vom LENIHOF besonders am Herzen liegt. Darunter fallen die Entwurmung, der jährliche Besuch des Pferdezahnarztes  und des Sattlers. Zum anderen standen verschiedene organisatorische Punkte wie zum Beispiel das Planen der Dienste zum täglichen Rein- und Rausbringen der Pferde im Winter auf die Weide, sowie das Akquirieren von  Ehrenamtlichen Helfern an.  Wir haben den Plan, ein Reitplatzfest zu veranstalten, besprochen und erste Ideen dazu gesammelt.
Außerdem habe ich das Datum für den Internationalen Spendenritt zugunsten Pferdegestützter Interventionen (09/10.05.2020) bekanntgegeben und das Team dazu eingeladen.

An der Winterweide habe ich mit Hilfe von Nachbar Theo, seinem Traktor und meinem Helfer Martin eine zweite Heuraufe mit Heusparnetz installiert. Auch habe ich mit Theo neues Stroh für die Pferde besorgt.

Es gab auch ein Treffen zum Thema Internetauftritt und ich freue mich sehr über die rege Beteiligung meines Teams. Die Internetseite wurde bereits überarbeitet und mit vielen schönen Photos ergänzt.

 

Der Ausbau des Bauwagens, der später einmal als Reiterstübchen dienen soll, schreitet voran.

Vielen Dank an das ganze Team für die großartige Unterstützung die von Herzen kommt!

Eure Leni

 


Das war mein Jahr 2019

Mein zweites Jahr auf dem LENIHOF liegt hinter mir. Vieles ist passiert - aber das Leben mit meinen Tieren in der Vulkaneifel spielt sich immer weiter ein und es ist schön zu sehen, wie die Dinge immer selbstverständlicher laufen und ich meine Arbeit von Tag zu Tag weiter optimieren kann.

 

Der Winter hatte es gut mit uns gemeint: Eine Woche Schnee und nur wenige Tage so frostige Temperaturen, dass meine Kerzen-Heiz-Konstruktion am Wasserfass eingefroren war, haben die Wintermühen in Grenzen gehalten. Dafür gab es dann zweistellige Temperaturen im Februar und noch einmal ein Schneewochenende im April, natürlich gerade an dem Wochenende, an dem wir einen Stangen-Lehrgang mit den Pferden veranstaltet haben.

 

Ebenfalls von einem verspäteten Wintereinbruch wurde der Spendenritt am ersten Maiwochenende heimgesucht. Zum ersten Mal habe ich mit meinen Pferden, mit Klienten, Familie und Freunden am deutschlandweiten Aktionstag zu Gunsten der Reittherapie teilgenommen. Aber alle Mitwirkenden haben trotz Schneeregen und frostigen Temperaturen super durchgehalten - so konnten wir mehrere hundert Euro für den guten Zweck sammeln.

Sattlertermin, Pferdezahnarzt, Hufpflege, Osteopathie: Besonders meine Therapiepferde - meine Arbeitspartner, auf die ich mich immer verlassen können muss - dürfen nicht durch schlechte Ausrüstung oder körperliche Zipperlein eingeschränkt werden. Dafür hole ich mir regelmäßig professionelle Hilfe durch diverse Pferdefachleute. Meine Pferde danken es und stehen mir immer mit Arbeitseifer zur Seite.

Mein Leben richtet sich in vielerlei Hinsicht an den Bedürfnissen meiner Pferde aus. So ist auch die Heuernte Jahr für Jahr einer der wichtigsten Termine im Sommer. Körperlich eine Herausforderung, ist die Ernte bei uns im Dorf aber eine echte Gemeinschaftsaktion - alle unterstützen einander und so bekommen die Pferde erstklassiges und ungespritztes Heu von den Wiesen der Umgebung.

 

 

Zwei größere Ferienprojekte mit Kindern habe ich in diesem Jahr erfolgreich durchführen können. Ein Wochenende war ich mit einer Gruppe Kinder auf einem richtigen Wanderritt mit meinen beiden Pferden Cheyenne und Laurina unterwegs. Dazu konnte ich durch den Erlös aus dem Spendenritt ein Pferdewochenende mit Jugendlichen aus einer Wohngruppe im Westerwald realisieren. Und das alles neben meiner täglichen Arbeit mit Klienten zwischen 2 und 91 Jahren!

 

Highlight im Herbst war natürlich wieder der Sankt-Martin-Umzug in Brenk. Mit meiner jungen Norikerstute Nera haben wir bereits zum zweiten Mal den Zug anführen dürfen. Toll, dass ich mich sogar auf meine jungen Pferde schon so verlassen kann! Diese Erlebnisse bestärken mich darin, dass die Art, meine Pferde zu halten und auszubilden richtig und gut ist - alle vier Pferde sind sehr unterschiedlich, aber sie begegnen neuen Herausforderungen neugierig und aufgeschlossen - ein solches Verhalten kann man nur durch fairen und liebevollen Umgang fördern.

Kontakt:

LENIHOF

Inhaberin: Leni Weber

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leniweber@gmx.de

Zissener Weg 3

56651 Brenk